Hilfe für Blinde: Auf vielen unserer Seiten können Sie durch den Sprung zum ersten Anker die gesamte Navigation überspringen und so direkt zum Inhalt gelangen.
Logo - Zur Homepage der Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung Diebe stahlen 15 Jagdgewehre auf der Waffenmesse nordbayern.de - Informationen und Nachrichten
Mi  
-10 | -6
Do  
-7 | -6
Fr  
-7 | -3
E-Paper die elektronische ZeitungRund ums Zeitungs-AboAnzeigen lesenAnzeigen aufgebenZur Anzeigen-Preisliste
14.03.2009
SUCHEN  HILFE  ?
AUS IHRER ZEITUNG
AKTUELL
SPORT
ANZEIGEN
FREIZEIT
SERVICE
SPECIAL
DER VERLAG
LOKALMELDUNGEN - NÜRNBERG ÜBERSICHT  ZURÜCK

Diebe stahlen 15 Jagdgewehre auf der Waffenmesse

Die Täter schlugen in Nacht vor Eröffnung zu - Waffen Hunderttausende wert
 Diebe stahlen 15 Jagdgewehre auf der Waffenmesse
Foto: Karlheinz Daut
Bitte Bild anklicken!
NÜRNBERG - In der Nacht vor der Eröffnung der Internationalen Waffenmesse haben unbekannte Täter 15 Jagdwaffen aus der Messehalle gestohlen.

Als der Österreicher Ludwig Wittgenstein am Freitagvormittag an seinen Stand in Halle 2 kam, war seine Waffenvitrine leer. 15 funktionstüchtige Jagdgewehre - handgefertigte Einzelstücke -, mehrere Messer und Manschettenknöpfe waren spurlos verschwunden. «Das waren die Ferraris und Jaguare unter den Jagdwaffen», sagt der Mitarbeiter des Wiener Jagdausstatters «Joh. Springer’s Erben» bedauernd. Seinen Angaben zufolge liegt der Wert der Gewehre, von denen einige mit einer Silberziselierung versehen sind, im «hohen sechsstelligen Bereich».

Keine Munition dabei

Munition kam laut Polizeisprecherin Elke Schönwald nicht abhanden. «Wir haben gar keine Munition dabei», meint der Waffenhändler.

Die Polizei hat eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe auf den Waffendieb angesetzt. Nach dem Amoklauf von Winnenden und der Diskussion um die Verfügbarkeit von Waffen sieht sie in diesem Fall eine besondere Brisanz. Bei ihren Ermittlungen konzentriert sich die Kripo derzeit auf Personen, die während der Aufbauarbeiten Zutritt zu den Messehallen hatten. Der Grund: An den Eingängen der Halle fanden sich keinerlei Einbruchsspuren.

Möglichst wenig Spuren hinterlassen

Die Langwaffen waren über Nacht in eine Glasvitrine eingeschlossen. Wie der oder die Täter die Schlösser aufbrachen oder ob sie möglicherweise sogar einen Schlüssel dafür hatten, muss erst noch ermittelt werden. Die Diebe nahmen die Schlösser mit, um möglichst wenige Spuren zu hinterlassen.

Peter Ottmann, Sprecher der NürnbergMesse, kann sich nur an drei Diebstähle bei den Waffenmessen in den vergangenen 14 Jahren erinnern. Darunter war keiner in der aktuellen Größenordnung. Auf die Frage nach den Sicherheitsvorkehrungen antwortet er, dass jeder Aussteller für die Sicherheit seiner Produkte selbst verantwortlich sei. Die Waffen werden entweder mit Drahtkabeln gesichert oder eingeschlossen. Nachts überwacht ein privater Sicherheitsdienst die Hallen. Manche Händler postieren nach Messeschluss einen Wachposten vor ihrem Stand. Der österreichische Aussteller hat laut Ottmann darauf verzichtet.

sto
14.3.2009
Mehr vom aktuellen Tagesgeschehen lesen Sie in Ihrer Zeitung. Jetzt abonnieren Link auf ein externes Angebot
 
  © NÜRNBERGER NACHRICHTEN Diesen Artikel weiterempfehlen E-Mail zu diesem Artikel an die Redaktion schreiben Zur Druckversion dieses Artikels
 Artikel empfehlenE-Mail an die
Redaktion
Zur
Druckversion
ANZEIGE
  
KOLUMNE

Die Rathaus-Kolumne der NN - mal ernst, mal augenzwinkernd.
Schmunzeln Sie mit.
  
ANZEIGE
  
 Freude für alle
  
 EhrenWert
EhrenWert Die Auszeichnung
für bürgerschaftliches Engagement.
Hier klicken
  
ANZEIGE
  
 Aktuelle Videos
video.nordbayern.de
  
Alles über den "Club"
Alle Artikel aus den Nürnberger Nachrichten über den "Club" finden Sie hier.
  
 RATGEBER
  
Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten
  
 Bildstrecken
Franken im Bild Eindrücke aus den
Städten der Region
Zu den Bildstrecken
  
Alles was wichtig ist rund um die Szene in Nürnberg und noch viel mehr gibt es in der Szene Extra!
Einfach mal reinklicken
  
 Hallenbad-Serie
  
 NN-Gezwitscher