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«Neues Auto eine echte Rakete«

Hilpoltsteiner Rallycross-Pilot Rolf Volland mischte mit Fabelzeit Konkurrenz auf
 «Neues Auto eine echte Rakete«
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Ein Fabelrekord und der erste Sieg im neuen Auto für Rolf Volland.

HILPOLTSTEIN – 2:48,03 Minuten! Immer wieder sah sich der Hilpoltsteiner Pilot Rolf Volland diese Zeit an, er konnte es nicht glauben: 2 Minuten und 48,03 Sekunden! Das war seine Zeit für vier Runden – gefahren auf dem Estering, beim zweiten Lauf zur deutschen Rallycross-Meisterschaft in Buxtehude. So schnell wie der Hilpoltsteiner seinen neuen Skoda Fabia S1600 um den 945 Meter langen Kurs gescheucht hat, so schnell ist hier noch nie einer mit einem Auto der Division 1A gewesen, auch nicht bei den Läufen zur Rallycross-Europameisterschaft auf dem Estering. Ein Fabelrekord, den bestehenden hat Volland um satte vier Sekunden verbessert.

Volland ist total begeistert: «Mein neuer Skoda ist ein echte Rakete.« Nachdem er schon bei der Premierenfahrt beim Meisterschaftsauftakt in Oschersleben auftrumpfen konnte und sich nur knapp Ex-Europameister Sven Seeliger geschlagen geben musste, hat Volland den Fabia weiter verbessert. So hat er noch einiges an der Gewichtsverteilung geändert, die Lenkung ist jetzt direkter, außerdem unterstützen jetzt 14 verschiedene Startprogramme dem Fahrer auf den ersten Metern.

Auf dem Estering deutete Volland schon im Training an, was er an diesem Wochenende vorhatte. Er fuhr die schnellste Runde in 42,10 Sekunden und distanzierte Seeliger gleich einmal um 79 Hundertstelsekunden. Für eine Strecke von 945 Metern sind das Welten. Dann kam der erste Heat, und Volland fuhr die Fabelzeit. Die Konkurrenz war geschockt – am meisten wahrscheinlich der mehrfache Berg-Europameister Herbert Stenger, der in dieser Saison zum Rallycross gewechselt ist. Er kam in keinem der Läufe an die Zeit von Volland heran, dabei hatte er ein Auto mit Vierradantrieb und mehr als doppelt so viel Leistung wie der Skoda von Volland zur Verfügung.

Im zweiten Heat ließ es Volland dann ruhiger angehen: 2:51,00 Minuten. Diese Zeit lag immer noch unter dem alten Rekord und war natürlich auch in diesem Durchgang Bestzeit in der Division 1A. Der zweitschnellste Fahrer, Lokalmatador Andreas Steffen, war gut vier Sekunden langsamer. Volland war das ohnehin egal. Er hatte den besten Startplatz schon sicher.

Im Finale hatte Volland alles unter Kontrolle. Volland: «Ich bin nur so schnell wie nötig gefahren.« Nach sechs Runden hatte er den ersten Saisonsieg und den ersten Sieg im neuen Auto in der Tasche. Und weil an diesem Wochenende eh schon alles perfekt war, übernahm er auch gleich noch die alleinige Führung in der Deutschen Rallycross-Meisterschaft
23.4.2009
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